Sicherheitspaket für den Bahnhof

Bereits in unserem Wahlprogramm haben wir uns für eine Verbesserung der Sicherheitssituation am S-Bahnhof Petershagen Nord stark gemacht. Nun bereiten wir eine Diskussionsvorlage zum Thema vor. Konkret beziehen sich unsere Forderungen zur Optimierung der materiellen Sicherheitsmaßnahmen auf drei Aspekte:

Fahrradanlehnbügel am Ausgang P+R-Parkplatz Giebelseehalle: diese sollten zum Standard werden.

Neue Fahrradanschlussmöglichkeiten, Verbesserung der Lichtsituation am Bahnhof und dessen Zuwege und der Einsatz von Videotechnik mit Speicherfunktion. Was versprechen wir uns von diesen materiellen Sicherheitsmaßnahmen?

  • Neue Fahrradaufstellanlagen: Nur durch die Nutzung zertifizierter Schlösser (hier liegt die Verantwortung bei den RadfahrerInnen) und einem Anschluss des Fahrradrahmens und beider Räder an adäquate Sicherungsbügel können Fahrräder so gut wie möglich gegen Diebstahl gesichert werden. Dies ist mit der Vielzahl der bereits vorhandenen Fahrradsteckbügel nicht möglich! Diese sollten zeitnah durch sog. Fahrradanlehnbügel oder große Schlaufen ausgetauscht werden. Zudem denken wir, dass die Anschaffung von abschließbaren Fahr- radboxen, z.B. als Mietlösung, für hochwertige Räder wie E-Bikes o.ä. für das Doppeldorf eine Lösung gegen Diebstahl oder Sachbeschädi- gung wäre.
  • Optimierung der Lichtsituation: im Herbst und Winter nutzen Täter den Schutz der Dunkelheit. Eine adäquate Ausleuchtung wirkt abschreckend. Die Beleuchtung ist im Bereich des Bahnhofs noch immer unzureichend und kann mit einfachen Mitteln sabotiert werden. Zudem wird die soziale Kontrolle aufgrund einer besseren Ausleuchtung erhöht. Die Ausleuchtung einzelner Fuß/Radwege ist unzureichend (z.B. vom Kreisverkehr Edeka Richtung Bahnübergang, oder der unbefestigte Verbindungsweg Eggersdorfer Straße/P+R-Parkplatz Gie- belseehalle). Hier besteht in der lichtarmen Zeit eine Gefährdung der Fußgänger, da diese die Wege nicht gut erkennen können und auch von Radfahrern schlecht und zu spät gesehen werden.
  • Einsatz hochauflösender Videotechnik mit Bildspeicherung zur räumlich begrenzten Überwachung des öffentlichem Gemeinderaumes am S-Bahnhof (z.B. Fahrradanschlussbereich, Bereich „Marktplatz“, Zuwege): In den o.a. Bereichen kommt es vermehrt zu Straftaten (Diebstahl, Sachbeschädigung, Vandalismus).

Der Einsatz der o.a. Kameratechnik kann in zwei Richtungen wirken:

  • Präventiver Einsatz: Personen wissen, dass ihr Handeln aufgezeichnet wird. Die Hemmschwelle wird erhöht. Ziel wäre hier eine Reduktion der Straftaten.
  • Strafverfolgung: im Nachgang können bei Straftaten die gespeicherten Bilder zum Zweck der Ermittlung und Strafverfolgung (Erkennung und Identifikation von Tätern, Zuordnung der Taten) ausgewertet werden.

Wir setzen dabei natürlich auf die Einhaltung entsprechender rechtlicher und technischer Rahmenbedingungen (Speicherdauer, Kennzeichnung) und auf einen verhältnismäßigen und zweckdienlichen Einsatz der Videotechnik.

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